Vegane Pioppino Pilzsuppe mit Frühlingserbsen und geräuchertem Tofu
- Luis Veloso

- 8. Mai
- 3 Min. Lesezeit
Eine wohltuende vegane Pilzsuppe, inspiriert von der Küche Kampaniens, zubereitet mit frischen Pioppino-Pilzen, süßen Frühlingserbsen, hausgemachter Gemüsebrühe, Frühlingszwiebeln und geräuchertem mariniertem Tofu.
Pioppino-Pilze, auch bekannt als Schwarzpappel-Pilz bzw. Südlicher Ackerling (Cyclocybe aegerita, Syn. Agrocybe aegerita), zählen zu den edelsten Speisepilzen. Sie zeichnen sich durch ein feines, erdiges und leicht nussiges Aroma sowie eine angenehm feste Konsistenz aus. Selbst nach dem Kochen behalten sie einen angenehmen Biss und eignen sich daher hervorragend für Suppen, Pasta, Risotto, Wokgerichte und warme Gemüsegerichte.
Bei Meisterpilze bauen wir Pioppino-Pilze regional in Erlangen an. Frisch geerntet zeigen sie genau, warum dieser Pilz so besonders ist: ein intensives Aroma, kastanienbraune Hüte, feste Stiele und ein wunderbar vielseitiger Geschmack.
Dieses Rezept ist eine vegane Variante einer Suppe, inspiriert von der italienischen Region Kampanien, wo Pioppino-Pilze natürlich an (toten) Pappel- und Weidenstämmen wachsen. Anstelle von Pancetta verwenden wir geräucherten Tofu, der mit Knoblauch, Zitronensaft, süßem Paprika und Chili mariniert und anschließend goldbraun und aromatisch gebraten wird.

Warum Pioppino-Pilze perfekt für diese Suppe sind
Pioppino-Pilze verleihen diesem einfachen Gericht Tiefe, Textur und Eleganz. Ihr Geschmack harmoniert hervorragend mit:
Frühlingserbsen
Frühlingszwiebeln
Knoblauch
Rosmarin und Salbei
geräucherter Tofu
Pasta, Risotto und Gemüsesuppen
Pioppino-Pilze zeichnen sich im Vergleich zu gewöhnlichen Champignons durch einen deutlich feineren Gourmetcharakter aus. Sie sind schmackhaft, vielseitig und lassen sich leicht in der Alltagsküche verwenden. Kurzes Anbraten genügt, um ihr Aroma zu entfalten und gleichzeitig ihre feste, leicht bissfeste Konsistenz zu erhalten.
Zutaten für 4 Portionen
Für die Suppe:
200 g frische Pioppino-Pilze
3 Tassen Frühlingserbsen, frisch oder gefroren
200 g geräucherter Tofu, in kleine Würfel geschnitten
2–3 Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
1–2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
etwas Zitronensaft
süßes Paprikapulver
Chili oder Peperoncino
Salz und Pfeffer
Für die Gemüsebrühe:

Jegliches Gemüse in deinem Kühlschrank, das verbraucht werden muss, zum Beispiel:
1 Karotte
1 Stück Lauch
1 Zwiebel
1–2 Knoblauchzehen
Paprika oder übrig gebliebene Paprika
Rosmarin
Salbei
Salz
Die Gemüsebrühe ist bewusst flexibel gehalten. Du kannst jedes Gemüse verwenden, das du zu Hause hast, insbesondere solches, das im Kühlschrank schon etwas älter ist. Dadurch wird das Rezept nicht nur lecker, sondern auch nachhaltiger.
Zubereitung
Den geräucherten Tofu in kleine Würfel schneiden. Mit Knoblauch, Zitronensaft, Paprikapulver (edelsüß), Chili, Salz und Pfeffer würzen. Kurz marinieren lassen.
Etwas Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und den marinierten Tofu darin goldbraun und knusprig braten. Die fein geschnittenen Frühlingszwiebeln hinzufügen und 2–3 Minuten mitbraten.
Die Pioppino-Pilze hinzufügen und etwa 4–5 Minuten anbraten. Die Pilze sollten leicht weich werden, etwas Aroma abgeben und noch ihren festen, angenehmen Biss behalten.
Für die Gemüsebrühe Karotten, Lauch, Knoblauch, Zwiebel, Paprikapulver oder Gemüsepaprika, Rosmarin, Salbei und Salz etwa 1 Stunde in Wasser köcheln lassen. Das Gemüse abseihen und die Brühe heiß halten.
Die Frühlingserbsen in die heiße Brühe geben und etwa 10 Minuten kochen lassen, bis sie weich sind.
Gieße die Brühe und die Erbsen zusammen mit dem geräucherten Tofu, den Frühlingszwiebeln und den Pioppino-Pilzen in die Pfanne. Lass alles kurz köcheln. Schmecke ab und würze gegebenenfalls mit Salz, Pfeffer, Chili oder Zitronensaft nach.
Warm servieren, dazu frische Kräuter, etwas Olivenöl oder geröstetes Brot.



Serviervorschlag
Für eine besondere Textur und mehr Geschmack brate einige Pioppino-Pilze separat an und gib sie vor dem Servieren darüber. Etwas frische Petersilie, Zitronenschale oder gutes Olivenöl passen ebenfalls hervorragend dazu.
Diese vegane Pioppino-Pilzsuppe ist einfach, aromatisch und nachhaltig. Sie zeigt, wie vielseitig Pioppino-Pilze sein können: Sie dienen als Hauptzutat, verleihen der Suppe ein intensives Pilzaroma und eine wunderbare Textur.
Ob in Suppen, Pasta, Risotto oder schnell gebratenen Gerichten – Pioppino-Pilze sind eine köstliche Alternative zu gewöhnlichen Champignons und verleihen jedem Gericht eine besondere Gourmetnote.
Was sind Pioppino-Pilze? Pioppino-Pilze, auch bekannt als Schwarzpappel-Pilz oder Südlicher Ackerling (Cyclocybe aegerita, Syn. Agrocybe aegerita), sind Speisepilze mit kastanienbraunen Hüten, hellen Stielen und festem Fruchtfleisch. Sie sind für ihren erdigen, leicht nussigen Geschmack bekannt.
Wie schmecken Pioppino-Pilze? Pioppino-Pilze haben einen delikaten, aber unverwechselbaren Geschmack. Sie sind erdig, leicht nussig und etwas herzhaft, mit einem angenehm festen Biss nach dem Kochen.
Kann man Pioppino-Pilze in Suppen verwenden? Ja. Pioppino-Pilze eignen sich hervorragend für Suppen, da sie ihre Konsistenz gut behalten. Für den besten Geschmack solltest du sie kurz anbraten, bevor du sie in die Brühe gibst.
Ist diese Pioppino-Pilzsuppe vegan? Ja. Diese Variante ist komplett vegan. Anstelle von Pancetta wird geräucherter Tofu verwendet, der mit Knoblauch, Zitronensaft, süßem Paprika und Chili mariniert wird.
Wie kann ich Pioppino-Pilze zubereiten? Pioppino-Pilze lassen sich anbraten, Suppen beifügen, mit Pasta kochen, in Risotto verwenden oder mit Gemüse servieren. Sie sind schnell gar und passen hervorragend zu Knoblauch, Kräutern, Olivenöl, Zwiebeln, Erbsen und geräuchertem Tofu.
Wo kann ich in Erlangen frische Pioppino-Pilze kaufen? Frische Pioppino-Pilze sind je nach Ernte und Saison bei Meisterpilze in Erlangen erhältlich. Du findest unsere Pilze samstags am Erlanger Wochenmarkt (9–13 Uhr) und über Marktschwärmer – nicht im Online-Shop. Im Shop findest du alles für die eigene Pilzzucht.


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