Die Meisterpilze-Geschichte (Teil 2)
- Luis Veloso

- 22. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 23. Feb.
Vom Forschungslabor zur urbanen Pilzzucht
Wie ich bereits in Teil 1 schrieb, mussten wir uns anpassen, um zu überleben: Wir beschlossen, all unser Wissen über Pilzbiologie und -zucht in etwas Greifbares, Nachhaltiges und dem Alltag der Menschen Nahestehendes umzusetzen:
Eine kleine städtische Pilzzucht im Herzen von Erlangen.
Heute, am 22. Februar 2026, haben wir:
Gourmet-Pilze aus der Region anbauen
Entwicklung von Produkten auf Myzelbasis
Bieten Sie einfach zu bedienende Anzuchtsets an, damit jeder zu Hause Pilze züchten kann.
Nahezu alles wird wieder in die Verbesserung unseres Labors und unserer Produktion investiert.
Wir haben kein Gehalt, upssssss
Unser System basiert auf Kreislaufprinzipien. Wir verwenden organische Substrate aus der Region, verzichten auf Pestizide und suchen nach Landwirten oder Privatpersonen, die unsere verbrauchten Substratblöcke wiederverwerten und zu Kompost verarbeiten können.
Wir arbeiten jeden Tag daran, immer nachhaltiger zu werden.
Die Realität hinter dem Traum
5–10 Kilogramm Pilze pro Woche züchten? Ganz einfach!!!
Genug Wachstum, um ein nachhaltiges Unternehmen aufzubauen? Eine ganz andere Herausforderung.
Pilze sind lebende Systeme. Sie erfordern Präzision, Sauberkeit, Geduld und ständige Problemlösung. Verunreinigungen sind unvermeidlich. Geräte fallen aus. Pläne müssen ständig geändert werden.
Man tut das nicht, weil es einfach ist. Man tut es, weil man daran glaubt.















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