top of page
meisterpilze

Die Meisterpilze-Geschichte (Teil 1)

Aktualisiert: 23. Feb.

Jonas und Luis – Unser Arbeitsplatz 06.2024–02.2026
Jonas und Luis – Unser Arbeitsplatz 06.2024–02.2026

Von der Liebe zur Natur zur Mission für Nachhaltigkeit


Im Juni 2024 wurde Meisterpilze offiziell gegründet.

Doch die Wurzeln unserer Geschichte reichen viel tiefer – in Kindheitserinnerungen, wissenschaftliche Neugier und den gemeinsamen Glauben daran, dass Lebensmittelproduktion nachhaltiger sein kann (und muss).


Zwei Wege, eine Vision


Luis wuchs in Portugal auf, umgeben von Feldern, Tieren und Pflanzen. Natur war für ihn kein abstraktes Konzept – sie war Teil des täglichen Lebens. Schon früh entwickelte er eine Faszination dafür, Dinge auf molekularer Ebene zu verstehen, was ihn schließlich dazu brachte, Chemie zu studieren.

Was ursprünglich als zweimonatiger Besuch in Erlangen geplant war, entwickelte sich zu einer 13-jährigen Reise – und zu einem neuen Leben in Deutschland.

Luis’ Bruder , Mutter,Tante
Luis’ Bruder , Mutter,Tante

Jonas hingegen wurde in Erlangen geboren, verbrachte jedoch einen großen Teil seiner Jugend im Ausland – in Shanghai, Los Angeles und Hawaii. Die Begegnung mit unterschiedlichen Kulturen prägte seine Neugier und seine globale Perspektive. Schließlich kehrte er nach Erlangen zurück, studierte Biologie, promovierte und sammelte mehrere Jahre Erfahrung in der wissenschaftlichen Forschung.



Unterschiedliche Hintergründe, gleiche Denkweise:

Wissenschaftlich geprägt. Von der Natur inspiriert.


Die erste große Idee: Myzel-Materialien

Vor vier Jahren bündelten wir unser Wissen und unsere Werte in unserem ersten gemeinsamen Projekt. Mit Unterstützung des Makerspace ZAM in Erlangen begannen wir, nachhaltige Materialien aus Pilzmyzel und landwirtschaftlichen Reststoffen zu entwickeln – eine umweltfreundliche Alternative zu Styropor. Die Idee war mutig. Die Wissenschaft war spannend. Die Vision war klar. Doch wie viele Pioniertechnologien war sie im kleinen Maßstab wirtschaftlich noch nicht tragfähig. Anstatt aufzugeben, haben wir uns angepasst.


Wir stellten uns die Frage:Wie können wir alles, was wir gelernt haben, auf eine Weise anwenden, die nachhaltig, lokal und wirtschaftlich resilient ist?




 
 
 

Kommentare


bottom of page